Ablauf Augenoperation

Wie läuft eine Augenoperation ab?

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zu: Ablauf Augenoperation. Diese Informationen zu Augen-OPs können Ihnen helfen besser zu verstehen, wie die Operation abläuft und was dabei zu beachten ist. Hier können Sie auch häufige Fragen zu Augenoperationen lesen.

Bitte wählen Sie die Operation Ablauf, über deren Ablauf Sie mehr lesen wollen:

Ablauf einer Kataraktoperation (Grauer Star OP)

Ablauf einer Glaskörperoperation bzw. Netzhautoperation (Vitrektomie)


 

Ablauf einer Kataraktoperation (Grauer Star OP):

Entscheidung für eine Operation

Zunächst stelle ich in einer gründlichen Erstuntersuchung die genaue Diagnose. So kann ich auch Erkrankungen der Netzhaut, die gleichzeitig mit dem Grauen Star (Katarakt) auftreten können, ausschließen. Meistens ist eine OCT-Untersuchung sinnvoll, bei der mittels Laserlicht die Netzhaut betrachtet wird.

Bitte beachten Sie, dass Sie dafür Tropfen in das Auge bekommen, die die Pupillen erweitern und Sie daher an diesem Tag nicht mehr selbst mit dem Auto fahren dürfen.

Bei diesem Termin sprechen wir genau über die Erkrankung sowie alles Wichtige rund um die Operation. Mögliche Termine, Spitäler, in denen ich den Eingriff durchführen kann und die Art der Anästhesie klären wir gemeinsam ab.

Für die Narkose gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder werden Sie mittels Infusion in einen angenehmen Dämmerschlaf versetzt („Sedoanalgesie“) oder Sie erhalten eine Vollnarkose. Dabei dürfen Sie mindestens sechs Stunden vor dem Eingriff nichts essen.

Auch eine Tropfanästhesie kann möglicherweise eine Option für Sie sein –  wegen der sehr geringen Komplikationsrate und der einfachen Anwendung. Dabei werden auf das Auge örtlich betäubende Augentropfen gegeben, um eine Schmerzfreiheit bei der Operation zu erreichen. Bei dieser Methode gibt es keine Nahrungskarenz und sie können meist eine Stunde nach der Augenoperation nach Hause gehen.

Eventuell ist es auch – abhängig von Ihrer Gesundheit – notwendig, vor der Augen-OP zusätzliche Befunde einzuholen (Blutbild, EKG und Lungenröntgen). 

Kurz vor der Operation

Ich erkläre Ihnen die Operation sowie mögliche Komplikationen, die auftreten können, noch einmal ganz genau. Bei diesem Gespräch erhalten Sie auch einen Aufklärungsbogen mit allen Details und ich beantworte Ihnen alle Fragen, die Sie haben.

Dann wird Ihr Auge genau vermessen, um die Intraokularlinse (dies ist eine künstliche Linse, die nach der Operation Ihre eigene Linse ersetzt) genau anzupassen.

Ebenso wird besprochen, welche Art Linse für Sie optimal ist: Möglich sind eine Monofokallinse, mit der Sie ohne Brille entweder in die Ferne oder in der Nähe scharf sehen können. Bei dieser Variante benötigen Sie eine zusätzliche Fern- oder Lesebrille. Mit einer Multifokallinse benötigen Sie gar keine Brille mehr und durch eine torische Linse kann auch ein Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) ausgeglichen werden.

Natürlich erhalten Sie auch alle Informationen über die damit verbundenen Kosten.

Wir sprechen auch darüber, wie es nach der Operation weitergeht: Welche Augentropfen für ca. vier Wochen notwendig sein werden und was Sie vermeiden sollten (kein Wasserkontakt, kein Saunabesuch, nicht im Auge reiben, keine körperliche Anstrengung wie schweres Heben für etwa eine Woche).

Nach der Operation

Wenn Sie eine Tropfanästhesie erhalten haben, können Sie etwa eine Stunde nach der Operation wieder nach Hause gehen. Insgesamt beträgt der Zeitaufwand ca. drei Stunden.

Bei einer Vollnarkose werden Sie auf der Station des Spitals für etwa vier bis fünf Stunden betreut und dürfen dann nach Hause gehen. 

Der Verband, den Sie nach der OP erhalten, kann am nächsten Tag abgenommen werden. Gleichzeitig beginnen Sie damit, die verordneten Augentropfen zu verwenden.

Bei Beschwerdefreiheit kommen Sie innerhalb einer Woche nach der Operation zu mir in die Ordination zur Kontrolle, bei Beschwerden können Sie natürlich jederzeit kommen.

Nach ca. fünf Wochen kann dann eine neue Brille angepasst werden.


Ablauf einer Glaskörperoperation bzw. Netzhautoperation (Vitrektomie):

Entscheidung für eine Operation

Zunächst stelle ich in einer gründlichen Erstuntersuchung die genaue Diagnose. So kann ich die Art der Erkrankung des hinteren Augenabschnittes (Glaskörper, Makula, Netzhaut) feststellen und auch ob Sie zusätzlch einen Grauen Star (Katarakt) haben. Bitte beachten Sie, dass diese Untersuchung Tropfen erfordern, die die Pupillen weit stellen und Sie daher an diesem Tag nicht mehr selbst mit dem Auto fahren dürfen. Weiters brauche ich zur Diagnosesicherung einer Erkrankung des hinteren Augenabschnittes eine OCT-Untersuchung, bei der mittels Laserlicht die Netzhaut gescannt wird.

Bei diesem Termin sprechen wir genau über die Art Ihrer Erkrankung, das Fortschreiten sowie alles Wichtige rund um die Operation, wenn diese erforderlich sein sollte. Mögliche Termine, Spitäler, in denen ich einen Eingriff durchführen kann und die Art der Anästhesie klären wir gemeinsam ab.

In der Regel führe ich Netzhaut- und Glaskörperoperationen in Vollnarkose durch, da der Eingriff einige Zeit – je nach Diagnose zwischen 1 Stunde bis 2 Stunden – in Anspruch nehmen kann, und eine so lange Rückenlage als unbequem und schmerzhaft empfunddn werden kann.

Für die Narkose gibt es generell zwei Möglichkeiten: Entweder eine Vollnarkose – dabei dürfen Sie mindestens sechs Stunden vor dem Eingriff nichts essen. Oder die Möglichkeit einer örtlichen Betaubung mit einer zusätzlichen Betäubung des Auges (Injektion), bei der es keine Nahrungskarenz gibt, und Sie bei körperlichem Wohlbefinden nach ca 1 Stunde nach Hause gehen können.

Bei einer Vollnarkose kann es – auch abhängig von Ihrer Gesundheit –erforderlich sein vor der Augen-OP zusätzliche Befunde einzuholen (Blutbild, EKG und Lungenröntgen).

Kurz vor der Operation

Ich erkläre Ihnen die Operation sowie mögliche Komplikationen, die auftreten können, noch einmal ganz genau. Bei diesem Gespräch erhalten Sie auch alle Aufklärungsbögen mit allen Details und ich beantworte Ihnen gerne noch offene Fragen.

Eine bekannte “Nebenwirkung”der Vitrektomie ist die Graue Starbildung (Linsentrübung) oder das Voranschreiten dieser. Daher besprechen wir auch, ob eine kombinierte Operation (Kataraktoperation und Vitrektomie) in Ihrem Fall sinnvoll wäre. Wenn ja, vermesse ich dann Ihr Auge, um die Intraokularlinse (dies ist eine künstliche Linse, die nach der Operation Ihre eigene Linse ersetzt) genau anzupassen.

Ebenso wird besprochen, welche Art Linse für Sie optimal ist: Möglich sind eine Monofokallinse, mit der Sie ohne Brille entweder in die Ferne oder in der Nähe scharf sehen können. Bei dieser Variante benötigen Sie eine zusätzliche Fern- oder Lesebrille. Eine Multifokallinse (Brillenfreiheit) oder eine torische Linse (Ausgleich eines Astigmatismus, d.h. Hornhautverkrümmung) wird bei Erkrankungen des hinteren Augenabschnittes nicht empfohlen.

Natürlich erhalten Sie auch alle Informationen über die damit verbundenen Kosten.

Wir sprechen auch darüber, wie es nach der Operation weitergeht: Welche Augentropfen für ca. vier Wochen notwendig sein werden und was Sie vermeiden sollten (kein Wasserkontakt, kein Saunabesuch, nicht das Auge reiben, keine körperliche Anstrengung wie schweres Heben für etwa drei bis vier Wochen).

Nach der Operation

Bei einer Vollnarkose werden Sie auf der Station des Spitals betreut und bleiben meist eine oder zwei Nacht stationär. Ich entlasse Sie bei Beschwerdefreiheit und abhängig von der Operationsdauer üblicherweise am Morgen nach der Operation oder am Folgetag.

Bei örtlicher Betäubung können Sie auch wenige Stunden nach dem Eingriff nach Hause gehen. Sie können den Verband, den Sie nach der OP erhalten, am nächsten Tag selbst entfernen und beginnen mit den verordneten Augentropfen, oder ich entferne den Verband in der Ordination, da eine Kontrolle bei mir am nächsten Tag erforderlich ist.

Sollte bei Ihnen neben der Vitrektomie auch eine Kataraktoperation durchgeführt worden sein, kann nach ca. 5 Wochen eine neue Brille angepasst werden. Wenn nur eine Vitrektomie erfolgt ist, ändert sich in der Regel die Brechkraft des Auges kaum, sodass keine neue Brille erforderlich ist.


Ich hoffe diese Informationen zum Ablauf Augenoperation sind Ihnen hilfreich. 

Haben Sie noch Fragen? Hier können Sie häufige Fragen zu Augenoperationen lesen. Bei weiteren Fragen können Sie mich über meine Ordination (auch außerhalb der Ordinationszeiten) kontaktieren, diese leitet Anfragen rasch an mich persönlich weiter. Weiters stehe ich Ihnen gerne auch per E-Mail zur Verfügung.